Analyse von Rechensystemen: Analytische Methoden zur by Dr.-Ing. Gunter Bolch, Dipl.-Inf. Ian Fuat Akyildiz (auth.)

By Dr.-Ing. Gunter Bolch, Dipl.-Inf. Ian Fuat Akyildiz (auth.)

Die zunehmende Bedeutung der Leistungsbewertung von Rechensystemen auf der foundation von Warteschlangenmodellen und die Vielzahl der hier­ zu existierenden, zum Teil komplexen analytischen Methoden haben uns veranlaßt, dieses Buch zu schreiben. Es ist aus einer Vorlesung entstanden, die der eine der bei den Autoren seit 1976 an der Uni­ versität Erlangen-Nürnberg bzw. an der katholischen Universität von Rio de Janeiro gehalten hat und aus einem internen Arbeitsbe­ richt der bei den Autoren aus dem Jahre 1981. Das Ziel des Buches besteht darin, eine systematische Einführung in diese analytischen Methoden zu geben und dem Leser dazu einen leichten Einstieg zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, wurden alle Methoden an bewußt einfach gehaltenen Beispielen ausführlich erläutert. Wo Beweise und Herleitungen notwendig schienen, sind diese deutlich gekennzeichnet. Dadurch ist es möglich, sich zu­ nächst nur mit der reinen Anwendung der Methoden zu befassen und davon ausgehend später die Kenntnisse zu vertiefen, wofür auch das umfangreiche aktuelle Literaturverzeichnis dienen kann. Ebenso haben wir bei der exakten examine in Abschnitt 4.1 vorbereitend auf Abschnitt 4.2 einige einfache Verfahren eingeführt, obwohl diese als Spezialfall in der in Abschnitt 4.2 beschriebenen Metho­ de enthalten sind. Das Buch wendet sich besonders an Informatikstudenten höherer Se­ mester, aber auch an Fachleute aus der Industrie, die sich mit dem Entwurf und der Bewertung von Rechensystemen befassen. Es werden Grundkenntnisse in der Wahrscheinlichkeitstheorie und Informatik vorausgesetzt.

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Numerische Mathematik für Anfänger: Eine Einführung für Mathematiker, Ingenieure und Informatiker

Dieses Buch will den Studierenden einen Einstieg in die Numerische Mathematik bieten. Es beruht auf einem in vielen Semestern sorgf? ltig ? berpr? ften Konzept des Autors an der Universit? t Hamburg und tr? gt den Besonderheiten des Fachs mit vielen Beispielen und Aufgaben Rechnung, wobei der Bezug zur Programmierung hergestellt wird.

Einführung in die Teilchenoptik

In die Teilchenoptik Von Dr. rer. nat. Joachim Grosser Privatdozent an der Universitat Hannover Mit seventy one Abbildungen B. G. Teubner Stuttgart 1983 Dr. rer. nato Joachim Grosser Geboren 1941 in Berlin. Studium der Physik von 1961 bis 1966 in Freiburg und Berlin. 1971 advertising in Freiburg. Studienaufenthalte am FOM-Institut in Amsterdam 1972/73 und 1977.

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Die Lösungsverfahren für offene Warteschlangenmodelle sind in der Regel einfacher als für die im nächsten Abschnitt beschriebenen, geschlossenen Modelle, die aber meistens reale Rechensysteme besser repräsentieren. Offene MOdelle werden dagegen häufig für Rechnernetze verwendet. h. keine externen Ankünfte oder Abgänge möglich sind (Fig. 3). Gegenüber dem offenen Modell sind hier die externen Ankunftsraten Aoi (1

37) k kann auch mit Little's Gesetz /LITT 61/ aus der mittleren Verweilzeit t ermittelt werden. 39) Little's Gesetz gilt für alle Warteschlangendisziplinen und beliebige G/G/m-Systeme. 1 sind die beschriebenen Leistungsgrößen zusammengestellt. :!. mll A= m p /l t = W+ X t = k/A w =t - X . W - = Q/A w Warteschlangenlänge Q Q Q Anzahl der Aufträge im System k = A =k k = k = k = Tab. 1 - mp At Q + mP co L k=1 k p(k) Wichtige Leistungsgrößen eines Wartesystems Damit haben wir die wichtigsten Begriffe und Beziehungen der Warschlangentheorie, die zum Verständnis der folgenden Kapitel notwendig sind, eingeführt.

B. /KLEI 75, KOBA 78/. Im nächsten Kapitel wollen wir uns mit den verschiedenen Warteschlangenmodellen für Rechensystemebefassen. -34Warteschlanqenmodelle von Rechensystemen 3 Warteschlangenmodelle wurden zum erstenmal Mitte der sechziger Jahre bei Time-Sharing-Systemen zur Leistungsanalyse von Rechensystemen eingesetzt. Seither wurden große Fortschritte zur Anwendung von Warteschlangenmodellen für die Leistungsanalyse von Rechensystemen erzielt. Diese Modelle eignen sich besonders, da sie die folgenden wichtigen Eigenschaften von Rechensystemen nachbilden können: - viele unabhängige Bedieneinheiten (CPU, Geräte) - die sequentielle Beanspruchung dieser Bedieneinheiten durch die Jobs - die gleichzeitige Beanspruchung verschiedener Bedieneinheiten durch verschiedene Jobs.

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