Akkulturationsstress von Migranten: Berufsbiographische by Nkechi Madubuko

By Nkechi Madubuko

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Sch#252;tzenwaffen (1945-1985) Illustrierte Enzyklop#228;die der Sch#252;tzenwaffen aus aller Welt - Band 1, 2

Auf über 500 Seiten stellen die Autoren mit großer Sachkenntnis und Akribie in einer geradezu einzigartigen Systematik die wichtigsten Schützenwaffen von der Pistole bis zur Einmann-Fliegerabwehr-Rakete aus der Zeit von 1945-1985 vor. Die über 900 Illustrationen, Waffendarstellungen, technischen Zeichnungen, Aktionsfotos und Patronenabbildungen machen diesen Doppelband zu einem in deutscher Sprache einmaligen Kompendium moderner Feuerwaffen.

Kundenloyalität durch Kundenvorteile : segmentspezifische Analyse und Implikationen für das Kundenbeziehungsmanagement

Oliver Conze analysiert den Einfluss von Kundenvorteilen auf die Kundenloyalität und arbeitet drei unterschiedliche Segmente als Kundenbeziehungstypen heraus, die eine differenzierte Gestaltung von Maßnahmen des Kundenbeziehungsmanagements ermöglichen.

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Schwarze deutsche Geschichte kennzeichnet sich durch eine Chronologie der Verfolgung und Diskriminierung in der Kolonialzeit, der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus (Speitkamp, 2005; Arndt, 2001)31. Nach Bechhaus-Gerst (2004) gab es bis 1945 folgende Gruppen von Afrikanern in Deutschland: Völkerschau-Teilnehmer, Studenten aus der afrikanischen Oberschicht, Handwerker, Musiker, Arbeiter, afro-französische Besatzungssoldaten und deren Kinder. In den vierziger Jahren gab es bereits eine zweite Generation dieser Migranten in Deutschland.

Sie resümiert, dass Verunsicherungen durch diesen Wandel vermutlich größer sind als in anderen Einwanderungsländern, in denen offensiv mit der Einwanderung umgegangen wurde. Das Selbstbild der Deutschen von „ihrem“ Land sei ethnisch homogen geprägt45. 3 Bildung von Stereotypen und Einstellung der Deutschen 39 sellschaft, haben zum Teil die Bundesrepublik mit „aufgebaut“ und zum heutigen Wohlstand der Deutschen beigetragen46. Die Wahrnehmung von Migranten steht daher im klaren Gegensatz zum Selbstverständnis der Deutschen und deren Assoziationen von „Ausländern“.

Auch eine Studie über betriebliche Sozialbeziehungen und Ressentiments zwischen deutschen und ausländischen Arbeitnehmern ergab in drei deutschen Industriebetrieben einen hohen Anteil an eher ablehnenden und assimilations-fordernden Haltungen gegenüber Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund (Schmidt, 2006: 123). Bei genauer Betrachtung der Sozialbeziehungen zwischen Migranten und Deutschen wurde eine Form von eher kritisch-ablehnender Einstellung gegenüber ausländischen Kollegen festgestellt: 80 Prozent der deutschen Arbeitnehmer stimmten der Aussage „Viele Ausländer passen sich in Deutschland zu wenig an“ zu, 37 Prozent der Aussage „So viele Ausländer machen mir Angst“.

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